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Schammel



Ist das österreichische Pendant zum deutschen Schemel. Wurde bzw, wird hier weniger für einen Hocker als für einen sog. Fußschemel bzw. kleine Fußbank verwendet. Im oberen Brett ist oft ein Langloch zum Tragen eingelassen.


Tags: wienerisch,Niederösterreichisch
Erstellt von: Nick16789061
Erstellt am: 29.11.2015
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Kommentare (2)


Im Wienerischen wird - wie so oft und in vielen Fällen - die Verniedlichungsform gewählt: "des Schamarl" auch "des Schamal".

Merke: immer aber mit einem "E", das dank eines nicht ausgesprochenen "R", das dem "E" folgen müßte, zu einem gesprochenen "A" mutiert. Etwa "Seidel" --> Wienerisch verniedlicht zu "Seiderl" wird in der Folge "Seital" gesprochen. Gilt auch für "Krügerl" --> "Krügal", "Stamperl" --> "Stampal", usw. Authentisch ist es aber nur, wenn das "L" jeweils am Ende des Wortes nahezu im "Meidlinger Stil" gesprochen wird.

Üblicherweise gibt es in der Umgangssprache auch die Herabwürdigung einer Person durch die Zuordnung dieses Terminus "Ageh! So a Schamal!"
HerrPausW 01.12.2015


vgl. Einträge Schamerl ( = Fußbank, niedrige Sitzgelegenheit, niedriger Hocker ) und Schammerl
Koschutnig 01.12.2015





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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