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Tschompe



Kartoffel


Wortart: Substantiv
Kategorie: Essen und Trinken
Erstellt von: shetlandpauli
Erstellt am: 12.02.2007
Bekanntheit: 3%  
Bewertungen: 4 2

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (3)


Herkunft:
slowenisch-mundartlich "compe"
Russi 12.02.2007


Das Wort Tschompe ...
... ist eines der 10 Kärntner Wörter für "Erdäpfel" bzw. "Kartoffel"; es kommt nur im unteren Gailtal und in der Gegend Bleiberg-Kreuth vor. Es stammt aus der slowenischen Mundart (Gailtaler Dialekt/Ziljsko narečje) und lautet dort čompe (auch čampe), vgl. in meinem Buch H.D. Pohl, Die Sprache der Kärntner Küche (Klagenfurt 2004) S. 64f. - Ein "Austriazismus" ist das Wort sicher nicht.
heinzpohl 12.08.2011


Die 10 Bezeichnungen
Hier die 10 Bezeichnungen:
Erdäpfel [Ertepfl usw.],
Erdbirne [Erpirn usw.],
Fletzbirne (Fletz aus mhd. vletze ‘Boden’),
Rübe [rúabe],
Erdrübe [ärtruabm],
Grundbirne [khrumpir(n), g-], woraus auch slowenisch krompir,
Tschompe (aus slowenisch-mundartlich čompe),
G(g)umpen [kumpm], (vielleicht entstellt aus Grundbirne),
Perkel, (=Perkel, -gg- eigentlich ‘kleines Ding, Holzbir­ne’),
Kartoffel (aus der Hochsprache).

Mehr Informationen hier:
http://wwwg.uni-klu.ac.at//spw/oenf/WoerterbuchNeuDateien/Kartoffel.htm
SeppSD 09.09.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: UrImmun Bairisch The Free Press News