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Stiefel, Schdüfe, Stüfe



unsinniges Gerede


Wortart: Substantiv
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 26.07.2006
Bekanntheit: 67%  
Bewertungen: 3 0

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Kommentare (3)


Mischung
von Schreibung und Aussprache.
"Unsinn" reicht, Stiefel wird leider auch oft geschrieben
Ob aber ein solcher Stiefel auf Österr. beschränkt ist?
siehe:
* Wahrig Dt.Wb.: er hat einen tüchtigen Stiefel zusammengeredet (fig.; umg.) viel Unsinn
* WP: „Rede (oder: erzähle ) nicht so einen Stiefel!“ (Rede nicht solchen Unsinn!), seit 19. Feber 2006, 16:13 - der Einträger ist ein Münchner.
* dict.cc, ein Online-D-E-Wörterbuch: Stiefel {m} [ugs.: Unsinn]
nonsense
( http://www.dict.cc/deutsch-englisch/Stiefel.html )
Koschutnig 17.12.2010


Wer diese Bedeutung des "Stiefels" nicht kennt, der wird auch nichts mit der Weisheit aus der Wirtschaft anzufangen wissen, die hier präzis gedeutet wird:
Je größer der Stiefel, desto größer der Absatz
[»Stiefel« bedeutet im Österreichischen »Unsinn«]
source: Klaus Weissenberger, Prosakunst ohne Erzählen. Die Gattungen der nicht-fiktionalen Kunstprosa (1985)

Koschutnig 01.09.2016


"Je größer der Stiefel, desto größer der Absatz" ist von Karl Kraus ("Die Fackel", 19. Jänner 1909)
http://tinyurl.com/yyg7dj6j
ANSCHAUN!!!

Lupina 06.04.2019





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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