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Fetzenba̲na̲

der, des Fetzenbaners, die Fetzenbana
[ fe(t)z(e)nbana|: ]

Sammler von Küchenabfällen (Knochen) und Stoffresten (Fetzen), der mit einem Karren, den er selbst mit einem Schulerriemen und einer Deichselstange durch die Gassen gezogen hat. Kinderdrohung: #34;Wenn du schlimm bist holt dich der Fetzenbana ab.


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: Buchlaus
Erstellt am: 10.03.2021
Region: Wien 12, Meidling (Wien)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 0

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Kommentare (1)


Der Fetzenbana war als Kind die am meisten gefürchtetste, am auch mysteriöseste Figur des Alltags. Hinter dem Vorhang geduckt versteckt, habe ich seine Tätigkeit auf der Gasse beobachtet.
Buchlaus 10.03.2021





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.