Fạckentoni

der,
[ 'fåkn toni ]

Hl. Antonius der Einsiedler


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Dialekt
Erstellt von: Siljara
Erstellt am: 19.01.2021
Region: Völkermarkt (Kärnten)
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Zur Unterscheidung der beiden Heiligen gleichen Namens erhielten sie mit ihren Funktionen zusammenhängende Spitznamen: Schlampertoni für den Heiligen, der Verlorenes wiederbringt, Sautoni für den Einsiedler, den der Teufel in schweinischen Träumen nachts und durch ein Schwein dann tagsüber quälte, der aber nun gerade Schweine vor dem Antoniusfeuer, dem Rotlauf, bewahren und Haustiere überhaupt beschützen soll und mit dem Schwein als Begleiter heute der un Patron der Schweinehändler, Hirten und Fleischhauer ist. Nicht überall war allerdings die Sau das unterscheidende Prädikat: im Münsterland wurde er zum Swinetünnes, anderswo in Westdeutschland zum Ferkes Tünn, und in Tirol etwa zum Fackentoni . [/quote]
Siljara 19.01.2021





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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