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Mịtgliedswerber

der, -s, -

Mitgliedschaftsbewerber


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: Dekubitus
Erstellt am: 09.01.2019
Region: Wien 18, Währing (Wien)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 1

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Kommentare (3)


source: Österr. Bundesverband für Psychotherapie
Paradox ist die Umkehrung der Bedeutung, denn im allgemeinen Standarddeutschen bedeutet das Wort „Mitgliedswerber“ jedoch jene Person, die Mitglieder anwirbt:
Die Mitgliedswerber arbeiteten nicht nur mit halben und entstellten Wahrheiten; sie erwähnten zudem weder die Höhe der Verwaltungsgebühren, noch die Vertragsdauer ... ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1992)
source: MyDict

Dekubitus 09.01.2019


Um die ordentliche Mitgliedschaft wird durch eine Beitrittserklärung angesucht, in der der Mitgliedswerber die Statuten des Landesverbandes akzeptiert und in der der Mitgliedswerber erklärt, die eigenen Statuten an die des Landesverbandes anzupassen, soweit dies aus vereinsrechtlichen und steuerrechtlichen Gründen erforderlich ist.
source: Verband der Kärntner Bürger- und Schützengarden

Mit herkömmlich umgekehrter Bedeutung aber ein deutscher Schützenverein:
Mitgliedswerber des Schützenvereins auf Tour
[...] Jedem erfolgreichen Werber, der mindestens ein neues Mitglied für den Eintritt in den Schützenverein gewinnen konnte, winkte als Belohnung eine Tour nach Warstein, zur gleichnamigen Brauerei
source: Bürgerschützenverein Sassenberg, Facebook

Lanquart 09.01.2019


Wie[/b] bei den meisten rein österreichischen „Werbern“, die sich ja gewöhnlich um etwas bewerben, gibt es in Deutschland auch zu diesem Eintrag die Mitgliedsbewerber, wie man aus den Satzungen eines Vereins erfährt:
Beschluss über vom Vorstand abgelehnte Mitgliedsbewerber.
source: BAVC-Bruderhilfe e.V. – Automobil- und Verkehrssicherheitsclub
Auch hier in der Frage eines neuen Mitglieds eines Vereins für Vereinsvorstände:
Haben Mitgliedsbewerber, welche durch satzungsbestimmte Mitgliederentscheidung zum Mitglied werden, sofortiges Stimmrecht ?
source: Vereinswelt.de

Lanquart 12.01.2019





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Act-Act-Act Der NLP Master Der NLP Master