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Taferlklassler

der, -s, -

Schüler in der ersten Klasse Volksschule


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 21.02.2006
Bekanntheit: 81%  
Bewertungen: 70 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (5)


Kommt aus der Zeit,
in der die Erstklassler (-klässler sage ich als Austriak nicht) noch mit Griffeln auf kleinen Schiefertafeln schrieben. Mit dem Federstiel durften sie erst ab der Zweiten hantieren. Daher auch das alte Gedicht: "Erste Klasse - Taferlkratzer, zweite Klasse - Tintenpatzer ..." Selten ein Gedicht gehört, das sich so schlecht reimt, aber es war bis in die Zeit der Patronenfüllfedern jedem Kind bekannt.
Brezi 23.06.2007


@ Brezi Reim
Ich kenne die Version:
Erstklassler – TafelKRATZER
Zweitklassler – Tintenpatzer
bei der sich der Reim besser einstellt.
:-)
Zaglbauer 24.08.2007


Lieber Zaglbauer!
Danke für diesen Hinweis. So wie ich es ursprünglich geschrieben hatte (-klassler) war es NATÜRLICH falsch. Ich habe es jetzt ausgebessert und freue mich, dass du dir die Mühe gemacht hast, so genau zu lesen. LG Brezi
Brezi 24.08.2007


Das Nomen "Taferlklassler" (m) ist österr. Umgangssprache (also nicht österreichisches Standarddeutsch) und bezeichnet ein Kind in der 1. Klasse der Primarstufe.

Gemeindeutsch: der Schulanfänger, der Abc-Schütze
Standard in ch: der Erstklässler

(Duden)
Standard 03.06.2016


Erste Klasse: Tafelkratzer
Zweite Klasse: Tintenpatzer
Dritte Klasse : Luftballon)
Vierte Klasse : Fliegt davon)
dingle 28.06.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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