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Hịrnhappler

der, -s, -

Schwachkopf


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Tags: Wien
Kategorie: Schimpfworte - derb und heftig
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 25.08.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 0 1

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Kommentare (3)


• Auf einen Artikel in Heute.at zum langsam beginnenden Aufweichen patriarchalischer Strukturen reagiert ein Herbert Kappel am 11.05.2018 16:14 empört:

Hirnhappler
Feuerwehrmänner Kalender abschaffen ? Und Scharia einführen ?
source: Heute v. 11.Mai 2018
Und zu einem Bericht über einen Boxer, der mit einer Tasche voll Geld einkaufen geht, macht er sich am 05.06.2018 Luft mit:
Kopfschütteln.
Dass nur Hirnhappler soviel Geld verdienen ?
source: Heute, 5.6.18

Koschutnig 25.08.2018


WER ERLAUBT DEN SPIELERN GRÜNE BOCK?? Wenn ich da was zu sagen hätt und da läuft einer mit grüne Bock zum Aufwärmen raus, dann darf der am Stand umdrehen und im Bus warten...sch...egal wer das ist. Das exerziert man einmal durch und dann hats jeder begriffen. Und Hirnhappler die es dann auch noch nicht begriffen haben brauch ma sowieso nicht im Kader.
source: echter-austrianer 21.4.18, Austrian Soccerboard.at

Koschutnig 27.08.2018


Wie kann man jemanden zuverlässig beleidigen, ohne die Gürtellinie zu unterschreiten oder gar in Fäkalsprache zurückzufallen? Man unterstellt dem Streitpartner unzureichende intellektuelle Kapazitäten. [...] Wer nach einem passenden Wort zur gebrüllten Anwendung sucht [...] , dem ist eventuell mit einem lauten, deutlichen „Sie gstörter Hirnhappler!” geholfen. Was den „Happler” angeht, ist man sich über die Bedeutung nicht gänzlich im Klaren, vermutet wird eine Ableitung von „Haupt”, also „Kopf”.
source: Stadtbekannt.at

Ein Web-Portal mit Schimpfwortvokabular erklärt den Hirnhappler als:
Eine geistig umnachtete Person.
source: Rindvieh.com
Als Hauptkategorie wird „Derb vulgär“ angegeben, als weitere Kategorien „Intelligenz“.
Zu finden ist der literarisch verarbeitete Hirnhappler auch in der kürzlich erschienenen „Wiener Auferstehung“, dem 2. Band des Wiener Triptychons von Andreas Pittler.
Koschutnig 27.08.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Atlas Körper Zentrum Der Scrum Master ÖDV NLP