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Futter wittern


[ f.uata w.itan ]

Heumahd, das Heuen


Wortart: Wendung
Gebrauch: Dialekt
Tags: weststeirisch
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: Siljara
Erstellt am: 25.07.2018
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (1)


Nutzer Juser8710wh hat zu einem Verwendungsbeispiel, das ich zum Eintrag heugn gebracht hab, den steirischen Begriff des „Fuattawitterns“ als Entsprechung zum Heuen genannt. Da seinerseits bis jetzt kein Eintrag erfolgt ist, mein Eintrag in schriftsprachlicher Form und dazu ein Nachweis:
Das Mitfahren auf einer von Pferden, Ochsen oder Kühen gezogenen Heufuhre, das "Woazschöln" in der großen Stube, "Futter wittern" oder "Troad schneiden", Zwetschken oder Äpfel brocken - all das kenne ich aus meiner Kinder- und Jugendzeit
source: Ernst Lasnik, „Von Mägden und Knechten“
Erhebungsgebiet waren z.B. das händisch durchgeführte „Häufeln" von Kukuruz, von Burgunderrüben, von Erdäpfeln, die Mäharbeit (zwei Mal pro Jahr), das „Futter wittern" (Heuen), der Getreideschnitt
source: Ernst Lasnik, „Von Mägden und Knechten. Aus dem Leben bäuerlicher Dienstboten“, Styria, Graz 1997

Siljara 25.07.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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