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Kle͟idermachergewẹrbe

das, -s, -

Schneidergewerbe


Wortart: Substantiv
Tags: Verwaltungssprache
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 16.06.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 2

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Neugestaltung der Lohnordnung Kleidermachergewerbe. Geltungsbeginn: 01. Jänner 2015. Laufzeit: 12 Monate.
source: PROGE – Die Produktionsgewerkschaft
Erstmals am 2. Oktober 1973 erklärte der Beschwerdeführer in einem beruflichen Fragebogen, unmittelbar vor der militärischen Dienstleistung das Kleidermachergewerbe ausgeübt zu haben, und zwar cirka eineinhalb Jahre vor Kriegsausbruch [...] Zum Beweis für die Tätigkeit als Schneidergehilfe legte der Beschwerdeführer in der Folge auch Ablichtungen einer Dienstgeberbescheinigung und einer Lohnsteuerkarte vor.
source: Verwaltungsgerichtshof, 24.2.1975 - RIS
Lohnordnung Kleidermacher*) [...]
Lohngruppe I – Angelernte Tätigkeiten
Arbeitnehmer/in, der/die angelernte Tätigkeiten des Kleidermachergewerbes verrichtet – während der ersten 3 Jahre der einschlägigen Beschäftigung*) 7,93
Lohngruppe III – Facharbeiten ohne LAP
Arbeitnehmer/in, der/die Facharbeiten des Kleidermachergewerbes ohne Lehrabschlussprüfung verrichtet, sowie Arbeitnehmer/in, der/die angelernte Tätigkeiten des Kleidermachergewerbes ab dem 4. Jahr der einschlägigen Beschäftigung* verrichtet 8,05
Lohngruppe IV – Facharbeiten mit LAP
FacharbeiterIn mit Lehrabschlussprüfung im Kleidermachergewerbe sowie Absolventen von lehrzeitersetzenden Fachschulen mit gleichwertigen Schul- und Lehrabschlüssen im Kleidermachergewerbe ....
source: KV-Infoplattform


*) Besonderheit:
Der Eintrag Kleidermacher ist derzeit nicht in der Wörterliste enthalten, wohl aber durch Googeln auffindbar.
Koschutnig 16.06.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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