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Na̲chrangschild

das, -es, -er

Verkehrsschild Vorfahrt gewähren


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Kategorie: Technische Begriffe
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 25.03.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 14%  
Bewertungen: 3 4

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Kommentare (2)


Nachrangschild, das
Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: österreichisch
source: Duden online
"Nachrangschild" ist aber (wie der Begriff " Nachrang" als Wortschöpfung für das Gegenteil von "Vorrang") eine reichlich umgangssprachliche (und mir auch nicht sonderlich geläufige) Bezeichnung. Die offizielle Bezeichnung des fraglichen Verkehrszeichens in Österreich ist "Vorrang geben"
source: LEO Forum
Verkehrszeichen sind gerade an Kreuzungen wichtige Anhaltspunkte für Autofahrer. Dieses Nachrangschild auf der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf gibt auf den ersten Blick allerdings mehr Rätsel als Auskunft. Für wen gilt es?
source: heute.at, 15.4.15
An der Kreuzung Rechte Nordbahngasse – Schlosshoferstraße in Wien Floridsdorf hatte die Straßenbahn der Linie 26 gegen 19.00 Uhr den fast voll besetzten Shuttlebus gerammt, weil dessen Fahrer die Bim zu spät gesehen hatte. „Der Vorrang ist dort klar geregelt“, so Binder. Nicht nur, dass generell einer von links kommende Straßenbahn Vorrang zu geben ist, steht dort auch ein entsprechendes Nachrangschild. „Der Busfahrer ist dort absolut wartepflichtig.“
source: Vienna.at
Der Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Autofahrer an der Ecke Czapkagasse-Gärtnergasse wird als Vorwand herangezogen, um ein Nachrangschild für Autos durch ein Vorrangschild zu ersetzen. Und das obwohl sich der Radfahrer richtig verhalten hat und der Autofahrer drei Nachrangschilder übersehen hat.
source: Grüne.at

Koschutnig 25.03.2018


Auch hier zeigt sich der Unterschied zwischen geschriebener und praktizierter StVO.
klaser 26.03.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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