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Ze͟itausgleich

der, -s, keine

Freizeitausgleich, Abgeltung von Überstunden durch Freizeit


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Gemeindeutsch
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 22.02.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 3 4

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Kommentare (3)


Duden:
Zeitausgleich, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: besonders österreichisch
source: Duden online
Nach dem Arbeitszeitgesetz gebührt für Überstunden. ein Zuschlag von 50 % oder; eine Abgeltung durch Zeitausgleich. Bei Bemessung des Zeitausgleiches ist der konkrete Überstundenzuschlag zu berücksichtigen.
source: WKO Kärnten
Daniela K. hat mit ihrem Arbeitgeber vereinbart, Überstunden durch Zeitausgleich abzubauen. Während des Zeitausgleichs erkrankt, meint sie, dass ihre Überstunden nicht abgebaut wurden. Zu Recht?
source: Die Presse.com (12.7.17)
Zeitausgleich: Wer krank wird, hat Pech gehabt
Krankheit unterbricht Zeitausgleich nicht, Urlaub schon - Arbeiterkammer kritisiert Urteil und fordert Gesetzesänderung.
source: derStandard.at, 31.07.2013

D:
§ 11 Freizeitausgleich bei Einsätzen und Übungen
Bei Einsätzen und bei Übungen von Verbänden, Einheiten oder Teileinheiten der Bundespolizei von einer Dauer von mehr als einem Tag wird anstelle einer Dienstbefreiung nach den §§ 87 und 88 des Bundesbeamtengesetzes ein einheitlicher Freizeitausgleich festgesetzt, der die Dauer des Einsatzes oder der Übung und die damit verbundene dienstliche Beanspruchung angemessen berücksichtigen muss. Die Entscheidung trifft der Bundesminister des Innern oder die von ihm bestimmte Dienststelle. Der Freizeitausgleich soll gewährt werden, sobald die dienstlichen Verhältnisse es zulassen, möglichst innerhalb von drei Monaten.
source: Bundespolizeibeamtengesetz (BPolBG)

Koschutnig 22.02.2018


Zeitausgleich ist meiner Meinung nach nicht typisch Österreichisch, wird auch in Deutschland verwendet
OTTO 24.02.2018


Im Wikipedia-Artikel "Mehrarbeit" - https://tinyurl.com/ydcxt28n - ist 4x der Begriff "Freizeitausgleich" vorhanden und jedes Mal auf Deutschland bezogen, während von "Zeitausgleich" 2x, und zwar stets mit Bezug zu Österreich die Rede ist. .
Koschutnig 25.02.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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