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Pfrintner

der,

Rentner, Pensionär


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Dialekt
Tags: abwertend
Kategorie: Schimpfworte - liebevoll bis leicht
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 05.11.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 40%  
Bewertungen: 2 2

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Kommentare (1)


"Wos wüsst von de Pfrintner"?
source: Seniorenforum
Dabei war ich auf die alten Pfrintner, die nur nörgeln und schimpfen, nicht neugierig.
source: Kronenzeitung
Pfrintner zu überholen, die auf der Tullnerbachstraße mit 40 dahinschleichen, zu überholen, ist weder ein Sakrileg noch hirnlos
source: Purkersdorf online
Was sind Sie jetzt : Pfrintner, Student oder Sportler ???
source: Wirtschaftsprüfer.at
Liebe Oldie! Pfrintner sind wir Rentner! Das ist ein uralter Ausdruck - ein bisschen abwertend gemeint
source: Seniorenforum


Der Pfrintner (jetzt nur noch weanerisch für 'Pfründner') ist/war ein Inhaber von Pfründen - eigentlich das, "was einem Priester für seine geistlichen Dienste zusteht". (Lat. 'praebenda'= das zu Gewährende, wird über spätlat. 'provenda' zu mhd. 'pfruonde').

Da jedoch der Pfrintner nicht nur sprachlich, sondern auch bedeutungsmäßig gerade so weit vom Pfründner entfernt ist wie der Pülcher vom Pilger, bin ich der Meinung, dass ein Eintrag durchaus gerechtfertigt ist.
Koschutnig 05.11.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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