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Mauke

die, -, -n

Blattlaus, insbes. die Grüne Pfirsichblattlaus


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Tags: steirisch,veraltend
Kategorie: Natur
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 27.10.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (1)


Unsere eigene Mutterreben- und Edelreisbasisanlage hat höchste genetische Reinheit und ist Virus und Mauke getestet.
source: Rebschule - Winzerhof Ernst
Eine andere nicht unbedeutende Honigquelle für die Bienen sind die Blattläuse oder die sogenannten Mauken.
source: Frick, Kurze Anleitung zur zweckmäßigen Bienenzucht (Königgraz 1825)

Für die Mauken jedoch, da man mit warmem Wasser nicht unter die Blätter spritzen kann, wo sich die Mauken gewöhnlich aufhalten, nimmt man eine große Schüssel mit ungelöschtem Kalk, stellt dieselbe ins Mistbeet, gießt kaltes Wasser darauf und schließt die Fenster. Der Kalk fängt an zu sieden, erzeugt einen dichten Dunst, die Mauken fallen betäubt ab und gehen zu Grunde
source: Mittheilungen des k. k. Steiermärkischen Gartenbau-Vereines (1875)

Außer häufigem Regen, Stürmen und Hagel, sind dieses Jahr Mauken, Blattläuse, Feldmäuse und Engerlinge (Brachwürmer) die Feinde und Verheerer der landwirthschaftlichen Kulturpflanzen wie der Gartenerzeugnisse
source: Wochen-Blatt der Kaiserlich-Königlichen Steiermärkischen Landwirthschafts-Gesellschaft (1864)
Häufig werden die Pfirschenbäume von den grünen Mauken befallen, wo sich sogleich ein Heer von Ameisen einfindet, welche den Honigsaft von den Mauken sammeln
source: JosephSautner, Handbuch der Obstbaumzucht (Grätz 1844)

Zu den vielen versch. Bedeutungen von "Mauke" s. DWDS https://www.dwds.de/wb/dwb/mauke Ich hoffe, beim 1. Beispiel handelt sich's wirklich um eine Blattlaus und nicht z.B. um den Wurzelkropf oder Pflanzenkrebs.
Koschutnig 27.10.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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