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Wiederbetätigung; NS-Wiederbetätigung



neonazistische Aktivitäten; Verbreitung von NS-Gedankengut


Kategorie: Amts- und Juristensprache
Erstellt von: Compy
Erstellt am: 06.05.2015
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Kommentare (3)


Zwecks Durchsetzung der Strafbestimmungen des „Verbotsgesetzes" vom 8. Mai 1945 wurde auch die „Betätigung im nationalsozialistischen Sinn" verboten und unter Strafe gestellt. Diese Strafdelikte sind in den §§ 3 bis 3i geregelt und fallen in die ausdrückliche Zuständigkeit der Geschworenengerichte.

Umgangssprachlich werden diese Strafdelikte auch einfach „Wiederbetätigung“ genannt, obwohl das Gesetz von „Betätigung im nationalsozialistischen Sinne“ spricht. Verboten wurde die öffentliche „Leugnung, Verharmlosung, Gutheißung und Rechtfertigung“ nationalsozialistischer Verbrechen. (WP)
Koschutnig 07.05.2015


Auch PISA zeigt es: Die Leute werden nicht gescheiter:
Emmersdorf, Loosdorf
Wiederbetätigung: Nazi-Parolen via WhatsApp geschickt
Verbotenes tauschten zwei Burschen über Handys aus. Vor Gericht setzte es je sechs Monate bedingte Freiheitsstrafe.
source: NÖN.at, 15. 10. 2018
Aber auch Akademiker werden nicht klüger:
Alumniclub warb mit SS-Liedtext: Anzeige wegen Wiederbetätigung
Weil der Absolventenverein der Linzer Uni, der Alumniclub Kepler Society, in einer Broschüre des Burschenbundballs eine Textzeile aus dem „Treuelied der SS“ verwendete, wurde gegen den Verein Anzeige wegen Wiederbetätigung erstattet.
source: Tiroler Tageszeitung,13.01.2019

Dekubitus 24.02.2019





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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