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Tätschen

die, -
[ detschn, tätschn ]

Ohrfeige


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 23.10.2005
Bekanntheit: 96%  
Bewertungen: 19 2

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Kommentare (6)


bei uns sagt man "tätschn".
dingle 25.04.2015


Das Wiener Deutsch kennt kein behauchtes T, es klingt immer weich (wie im Frz.) Also Detschn (mit offenem e). (Wie gibt man mit dem Handrücken eine LEICHTE Ohrfeige?)
Sigurd 25.04.2015


Kenne ich, wurde mir als Kind des öfteren angetragen. Vielleicht hängt es mit "Kartätsche" zusammen (Bezeichnung für Munition)?
ant18ikes 25.04.2015


Eigentlich sollte man Dätschen schreiben, denn es kommt vom lautnachahmenden Datsch "klatschendes Geräusch", Aussprache ist freilich [detschn] oder wenn man will [tetschn] -- in den mittelbairischen Mundarten werden d- und t- im Anlaut nicht unterschieden.
heinzpohl 25.04.2015


die Tätschen (besser: die Tetschn) von mhd. tetschen = klatschen. patschen, lautmalend (Duden), verwandt: tätscheln
Kartätsche kommt von ital. cartaccio /Gemoll, Etymolog. Wörterbuch) und hat mit der Tetschn gar nichts zu tun!
berberitze 25.04.2015


Tätschen ist ein Unsinn, kein Mensch sagt Tätschen. Wenn schon dann Dädschn oder auch Wadschn. im Grunde genommen das Gleiche. Bei uns sagt man auch Tschinön. Aber niemals Tätschen.
karlitos 28.04.2015





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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