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Gredn, Boden einer Rauchküche



1-2 Meter breiter Weg aus bloßem Lehm


Erstellt von: Anton.Koschi
Erstellt am: 16.09.2014
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Kommentare (2)


Der Boden einer Rauchküche war aus bloßem Lehm, auch die "Gredn". Die Gredn war ein etwa 1-2 Meter breiter Weg, der an der Hausmauer unter Dach zum Stall nach hinten führte. So konnte man auch bei Regen trockenen
Anton.Koschi 16.09.2014


Das vom Eintragenden gebotene, unbelegte Zitat zeigt, welches falsche Verstehn zur völlig falschen Erklärung des Eintrags geführt hat. Ich wiederhole das aus einer burgenländischen Reihe - „So war es damals Nr. 5“ - stammende Beispiel:
Der Boden einer Rauchküche war aus bloßem Lehm, auch die "Gredn". Die Gredn war ein etwa 1-2 Meter breiter Weg, der an der Hausmauer unter Dach zum Stall nach hinten führte. So konnte man auch bei Regen trockenen Fußes in den Stall gehen.
source: Burgenländische Gemeinschaft Nr. 332, Jg. 1994, Heft 11/12
Der Verfasser meint selbstverständlich, dass die Gredn den gleichen Boden wie die Rauchküche hatte. Was die Gredn war, sagt er ja unmittelbar danach. Hat der Eintragende den 2. Satz seines eigenen Kommentars gar nicht angeschaut?
Lanquart 27.11.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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