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strampfen


[ schdrãmbfn ]

mit dem Fuß auf die Erde stoßen


Wortart: Verb
Erstellt von: JoDo
Erstellt am: 04.12.2010
Bekanntheit: 50%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (5)


auch der DUDEN meint:
´stramp|fen [H. u.] (österr.): (mit dem Fuß) stampfen, ... ´
http://www.duden.de/definition/strampfen
JoDo 04.12.2010


Von der U- zur E-Musik: Es bleibt
beim Strampfen!
(von K in K):
* Wissenschaftlich (?): G´strampfter also known as Schuhplattler… Afaggiore changes a "Theme Russe" into a G´strampfter (Rudolf Kolisch: Tempo and Character in Beethoven´s Music)

*Praktisch: RCA-Platte “Concert in the Park” (1963)
und da ist drauf von Max Schönherr:
Austrian peasant dances, op. 14 : Wedding march = Hochzeitsmarch ; Clog dance = Schuhplattler ; The stomper = G´strampfter ; Hog dance = Sautanz ; Two-step = Zwoaschritt
Aha! Stomper? - to stomp = stamp = stampfen, trampeln - aber wieso "also known as Schuhplattler" bei Rudolf Kolisch?
Koschutnig 05.12.2010


Beantrage...
Erweiterung: auch bildlich, etwa "sich über etwas ärgern und aufregen", bessere Definitionen willkommen.
klaser 06.12.2010


Du - klaser:
Das wäre dann strampfen (2) und das einzutragen g´hörad dann Dir!
JoDo 08.12.2010


Adelung:
Strampfen, verb. regul. neutr. & act.welches im ersten Falle gleichfalls das Hülfswort haben erfordert, heftig mit dem Fuße auf die Erde stoßen. Die Pferde strampfen, strampfen auf die Erde, ingleichen active, doch nur in der dichterischen Schreibart, sie strampfen die Erde. Das Roß strampfet auf dem (den) Boden, Hob. 39, 21. Vor Wuth auf die Erde strampfen.
Anm. Im Niedersächs. strampen, im Schwed. ohne Zischlaut trampa, und auch im Deutschen trampen und iterative trampeln, rammeln. Es ist eine unmittelbare Nachahmung des Lautes, so wie die verwandten trappen und traben, welche ähnliche Laute ausdrucken.
JoDo 18.12.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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