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Haber

der,
[ Håber ]

Hafer


Wortart: Substantiv
Kategorie: Essen und Trinken Natur Veraltet, Historisch
Erstellt von: Strangale
Erstellt am: 28.04.2008
Bekanntheit: 72%  
Bewertungen: 4 1

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Haberei
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Kommentare (18)


mir auch unter howan bekannt. lg dankscheen
dankscheen 28.04.2008


erst einmal auf dem acker ausgesät, erhält man ein "habernfeld".
Strangale 28.04.2008


Durchgefallen.
Gemäß den Vorschriften von Ostarrichi
dürfen keine Wörter eingetragen werden,
die sich von der schriftdeutschen Standardform nur durch die Aussprache unterscheiden.
Also hat das Wort hier keine Existenzberechtigung :-(
Remigius 28.04.2008


gemäß den regeln von ostarrichi ?
bitte um aufklärung wo die vorschriften niedergelegt sind nach denen hier mal wieder kritik geübt wurde. bitte !! nur eine kurze info bzw. link, wo das regelwerk steht ! eine zeile würde mir genügen. dankscheen
dankscheen 28.04.2008


Problem:
Der Hinweis in der Maske für neue Einträge, dass, soweit möglich, die "offizielle" Schreibung verwendet werden soll, darf nicht rigid als Vorschrift ausgelegt werden. Da würde so mancher Eintrag zum Problemfall. Wie wäre z.B. die offizielle Schreibung von G'sturi? Gesturle? Haber scheint mir ein Grenzfall zu sein. Kommt nicht "Haberstroh" in einem Kinderlied vor? Zum Nachdenken oder gar Recherchieren fehlt mir im Moment die Zeit.
klaser 28.04.2008


@dankscheen
Wenn du ein neues Wort anlegst,
dann erscheint oben im gelben Kästlein folgender Text:
1. KEINE Wörter die sich nur in der Aussprache unterscheiden, also "Schua" statt "Schuhe" oder "Baam" statt "Baum".
2. Soweit möglich eine "offizielle" Schriftform, also "sudern" (pausenlos jammern) statt "sudan" oder "sudaan".
Schon mal gesehen ?
Remigius 28.04.2008


Durchfall,
keine Existenzberechtigung, eliminieren, schon mal gesehen - ist jetzt hier die strenge Kammer?
System1 28.04.2008


@ Klaser
Natürlich gibt es Wörter ohne schriftsprachliche Form,
und drum heißt es ja in der Vorschrift "soweit möglich".
Falls nicht möglich, muss natürlich eine mundartliche Form angelegt werden.
Aber niemand wird bestreiten,
dass es für den "háber" oder "hòwàn" eine verbindliche schriftsprachliche Schreibung gibt,
und die heißt absolut eindeutig "Hafer".
Und genauso eindeutig heißt es auch "Haferstroh".
Und beide Wörter werden im gesamten deutschsprachigen Raum überall gleichermaßen häufig verwendet
und sind daher keine Austriazismen.
Also unbrauchbar !
Remigius 28.04.2008


http://www.labbe.de/liederbaum/index.asp?themaid=28&titelid=247
Drei Gäns' im Haberstroh saßen da und waren froh,
kommt der Bauer gangen, mit 'ner langen Stangen,
er ruft: Wer do, wer do, wer do?
Drei Gäns' im Haberstroh./ Also wohl kein Austriazismus un deshalb obsolet, nicht aber wegen des "b"s.
klaser 28.04.2008


@ JonnyFilter
Fändest du es in Ordnung,
wenn hier folgende Wörter jeweils als eigenständiges Lemma angelegt würden:
Haber, hòwàn, Hafer, Schua, Schuach, Schuh, Baam, baum, graud, Kraut, gròòd, khraut, Rübe, rùam, ruabm ...
Ist das wirklich die Zielvorgabe für Ostarrichi ?
Remigius 28.04.2008


@ Klaser
Was möchtest du mit dem Liedtext beweisen ?
Etwa dass "Haberstroh" die korrekte schriftsprachliche Rechtschreibung für das Haferstroh ist ?
Dann wäre auch "do" statt "da" korrektes Schiftdeutsch,
und der Dativ Singular von "Stange" wäre "Stangen" ...
Remigius 28.04.2008


Na ja,
es steht eh "veraltet, historisch" beim Eintrag.
klaser 28.04.2008


Thema verfehlt, durchgefallen, setzen.
Es geht um den Umgangston.
System1 28.04.2008


@ JonnyFilter
Es wäre dem Ostarrichi und unserem gemeinsamen Meinungsbildungsprozess dienlicher,
wenn du meine Frage beantworten würdest.
Remigius 28.04.2008


@ Klaser
Ich denke du weißt genauso gut wie ich,
wie viele historische Schreibweisen für die deutschen Wörter
es auch in Österreich vor der Einführung der verbindlichen Orthographie gegeben hat.
Wollen wir die jetzt alle als jeweils eigenständige Lemmata hier eintragen ?
Remigius 28.04.2008


folgendes:
nun ist es unbestreitbar, dass "haber" aus dem mittelhochdeutschen herrührt und im gesamten deutschen sprachraum verbreitet war. indes wurde er ebenda weitestgehend durch den "hafer" ersetzt, wohingegen sich in süddeutschland, z.t. auch in der schweiz, jedenfalls aber in österreich die variante "haber" noch erhalten hat. dieser umstand, gepaart mit meinem hang zum sentimentalen, war mir den eintrag wert. dass andere benutzer auf den genuss des habers hinauf mit durchfall reagieren, war für mich nicht absehbar. dem von der diarrhoe betroffenen wünsche ich natürlich gute besserung. ///\\\ übrigens, remigius, magst schaun: der "haber" steht auch im duden, nur weilst di drauf berufen hast, dass es dort hafer heißt.
Strangale 29.04.2008


und jetzt noch ein letztes mal zu "haber"
weil wir nicht vergessen sollten, dass es sich dabei auch um den ziegenbock handelt. vgl. dazu auch die habergeiß, das dämonische zwitterwesen, das v. a. bei den kramperlumzügen hochsaison hat und dort folgerichtig "umadumhupft wia håbergoaß/håbergaaß" = sich wie verrückt gebärdet, um jetzt auch noch diese redewendung anzubringen.
Strangale 29.04.2008


@ Remigius
Rhetorische Frage harren keiner Antwort, provokante verdienen keine.
System1 30.04.2008





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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