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Karner

die,

Keltischer Volksstamm


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Weibi
Erstellt am: 31.01.2008
Bekanntheit: 65%  
Bewertungen: 3 1

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Kommentare (4)


Keltischer Volksstamm der Karner,
der Kärnten ihren Namen gegeben hat. Erstmals erwähnt vor 800 als Carantanum (vorkeltisch "car" = Feld oder keltisch "carant" = Freund, Verwandter)
Weibi 31.01.2008


Karantanen
Ich meine, der Keltenstamm sind die Karantanen.
Als Karner (Kåna, Verb: kånan) werden bei uns streitsüchtige Leute bezeichnet.
Das Wort dürfte abgeleitet sein von den früher mit Karren herumziehenden Leuten (Schernschleifer, Lumpensammler…), die sich wohl öfter um ihre ohnehin karge Entlohnung streiten mussten.
Und dann gibt es noch den Karner, das Beinhaus auf alten Friedhöfen, bei uns das „Totenkarl“ .-


Ein Salzburger baut eine interessante Keltenseite auf: http://www.diekelten.at
system02 04.02.2008


Beide Wörter sind mir in diesem Falle bekannt..
sowohl das Volk der Karner als auch der streitsüchtige Mensch. Das erwähnte Volk scheint unter zwei Bezeichnungen Karner und Karantaner geführt zu werden. Im Forum unter Weibis Beitrag bei der Abteilung Wortbedeutungen habe ich einige Links hinterlegt. Wer auch historisch interessiert kann da gerne nachschlagen.
@finaggl..ein separater Eintrag deines Eintrages mit der anderen Bedeutung wäre m.E. nicht verkehrt.LG -sh-
shadow 07.02.2008


leider alles falsch
Woher die Karrner kommen ist unbekannt, auf Kelten weist gar nix hin, und auf Kärnten auch nicht.
Die Jenischen, das wäre die richtige Übersetzung ins hochdeutsche, wurden in Österreich Karrner genannt. Auch Dörcher oder Laniger. In Österr. haben sie vor allem im Tiroler Oberland gelebt, bis in die 70er Jahre. Karrner waren nicht seßhaft daher die Bezeichnung (mit doppel rr!). Das Schimpfwort hat einen ähnlich Ursprung wie Pilcher, Zigeuner usw. Umherziehende waren unbeliebt. Mir sit bekannt "Streiten wie die Karrnerkinder", und Karrner als bezeichnung für ungehobelte , unkultivierte Menschen, vor allem wenns an der Streitkultur mangelt.
felix 30.04.2008





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Cryptocurrencies Technikwerker Netzwerk Volkswörterbuch Ö