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Verwendung von Artikel
08.01.2007 von

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08.01.2007 von System1

Eine Arbeitskollegin aus Argentinien (mit Dialektkenntnissen) hat gegenüber einem Bekannten aus Kroatien (mit Hochdeutschkenntnissen) geprotzt, daß es in Österreich keinen interessiert, ob es "Eine Cola, bitte" oder "Ein Cola, bitte" heißt, schließlich bestellt man ja beim Kellner mit "Geh - a Cola, bitte!"

Kennt jemand von Euch noch Beispiele für so vereinfachende Varianten und findet Ihr diese Vereinfachungen gut oder schlecht?!

Würde mich freuen, zu erfahren, ob jemand, der mit den österreichischen Dialekten nicht so vertraut ist, dies wirklich als Vereinfachung empfindet....

Zu dem Beispiel
09.01.2007 von Russi

Das Beispiel ist hier etwas ungünstig, da "ein" und "eine" immer "a" sind. Das ist zwar eine Art "Vereinfachung" ändert aber nichts daran, dass man den Artikel immer noch wissen muss - man sollte das sicher auch schreiben können. Also für mich ist es halt so - finde ich weder einfach noch gut oder schlecht

Ich habe eher Probleme bei wirklich unterschiedlichen Artikeln zwischen Deutsch und Dialekt. Leider fällt mir grade keines ein.

12.01.2007 von wuppl

das teller (des tölla) - der teller
das monat (des monat) - der monat
das knödel (des knedl) - der knödel

20.03.2007 von Azmodes

das teller (des tölla) - der teller
Kenne ich beide, würde sagen, die maskuline Variante ist bei mir gebräuchlicher.
das monat (des monat) - der monat
Kenne nur 2., "des Monat" trifft nur zu, wenn "des" ein Demonstrativpronomen ist, also "Des Monat howi an Haufn Göd vadient."
das knödel (des knedl) - der knödel
Nur 2.

@Cola: Es stimmt schon, dass "ein" und "eine" lautliche gleich sind, aber vom Geschlecht her denke ich, dass beides akzeptabel wäre.

Cola, Teller, Monat, Knödel
06.04.2007 von JoDo

1.) Cola
war "früher einmal"
DAS
warum - weiss nicht, einfach so.

Als sich beginnend mit den sechziger Jahren der Horizont Richtung Südosten aufzutun begann, erfuhren wir, dass dieses Getränk im romanischen und slawischen Sprachraum mit einem femininen Artikel behaftet ist.

Verteidigungsrede für das Neutrum:
Bei uns werden GetränkeNAMEN meistens neutral artikuliert:
Das Obi
Das Pago
Das Radlberger
Das Vöslauer
Das Güssinger
Das Gasteiner ...

Für unseren Sprachraum plädiere ich für eine Beibehaltung des Neutrums (Österreich ist neutral!)

Andere sollen sagen was sie wollen ...

2.) Teller, Monat, Knödel

Da stimme ich "wuppl" zu:
So heißt das bei uns!
DAS

JoDo

Artikelfamilien
14.04.2007 von bessawissa

Bestimmte Produkte/Begriffe/Namen ordnen sich einer bestimmten Artikelfamilie unter, deren Herkunft zu hinterfragen ist.

Also, ein Beispiel: alle Autos (eigentlich DAS Auto) sind männlich (der Porsche, der Golf, der Jeep), das dürfte vom Überbegriff "der Wagen" kommen.

Alle Motorräder (eigentlich DAS Motorrad) sind weiblich (die Kawa, die BMW, die Guzzi), das dürfte vom Überbegriff "die Maschine" kommen.

Und nun zum Cola.

Getränke (DAS Getränk) sind bei uns meist sächlich (das Cola, das Obi gspritzt, das Cappy, Verzeihung, hehe, Juice , (der) Wein und damit auch Sekt und Champagner (auch - vom Überbegriff dominiert - DER Valpolicella, das Volk hat das Problem durch die Endung -o sowieso anders gelöst sind männlich, beim Kaffee geht es durcheinander, zumindest stört mich DIE Melange im sonst männlichen Kaffee. Spirituosen sind in der Regel männlich (der Schnaps, der Tequila, der Wodka, der Whisky usf.), eine wichtige, wenn auch gemeinhin unbeachtete Ausnahme stellt der, ahem, die Grappa dar - man merkt es an der weiblichen Endung. Also Grappa ist weiblich, Auskenner halten sich dran, auch wenn (oder gerade weil sie damit auffallen.

UnserE Cola kommt nicht vom Balkan, sondern aus Deutschland. Per Fremdenverkehr und Film. Ich führe das auf DIE Flasche zurück. Vielleicht wurden dort weniger offene Getränke (ev. DIE Flasche vs. DAS Glas) getrunken, weiß ich nicht. Jedenfalls hat sich m. E. nach die Bestellung von "Bitte eine Flasche Cola!" auf "Bitte eine Cola!" oder so ähnlich auch "...eine Schorle" verkürzt.

Unabhängig davon finde ich es interessant (wenn auch wahrscheinlich nicht spezifisch austriakisch), daß bestimmte Länder nicht ohne Artikel denkbar sind. Kein Mensch sagte "in das/den Österreich", aber es sagte auch keiner "ich fliege in Iran". Artikel haben z. B.: die Schweiz, der Irak, der Iran, die Türkei, der Libanon, der Sudan, und viele andere mehr, eigentlich gar nicht so wenige. Und ich kann es mir nicht erklären, warum die einen Artikel haben und andere nicht.

14.04.2007 von bessawissa

Andere Klassiker eines spezifisch österreichischen Artikels sind:

DER Benzin und - vor allem - DER Schraufn (recte DIE Schraube), wenn das reale Analogon zur Mutter damit gemeint ist. Die Schraufn, die unser Nationalteam so gern kassiert, bleibt weiblich. !

Re: Verwendung von Artikel
03.06.2007 von System1

ob es "Eine Cola, bitte" oder "Ein Cola, bitte" heißt

Meiner Ansicht nach ist der weibliche Artikel für das Getränk Cola ein typischer Teutonismus der sich mittlerweile (durch piefkenesische Film-Syncro, Preussen-TV etc.) leider auch schon in der österreichischen Umgangssprache festgesetzt hat. - Ich für meinen Teil trinke weiterhin "das Cola" und bestelle auch "ein Cola".

Igitt!
03.06.2007 von Brezi

Ist das wahr, dass man "eine Cola" mittlerweile auch schon im Österreichischen verwendet. Das habe ich noch gar nicht bemekrt, andernfalls wären die Birnen des Grauses in mir emporgestiegen. Bei uns ist das das Cola, so wie es bei den Schweizern z. B. 'die Foto' und 'das Mami' heißt, auch in Romanen, Zeitungen, Parlamentsreden.

Zwar stimmt es, dass in vielen anderen Sprachen (soferne rekonstruierbar) das Wor "Cola" bzw. "Kola" Feminina sind (Neugriechisch, Slawisch, Italienisch, Spanisch), aber das kann doch wirklich am angesprochenen Fakt nichts ändern. Rülps!

P. S. Und vor lauter aufgeschaukelten Emotionen hat keiner bemerkt, dass ich selbst hier über Wochen genau den falschen Artikel stehen hatte. Jetzt habe ich das Korrigierte Wort ausgefettet. Mia san scho a poa! Alle mitanandar! O Gott und nein Häulige"

Re: Igitt!
03.06.2007 von klaser

Zwar stimmt es, dass in vielen anderen Sprachen (soferne rekonstruierbar) das Wort "Cola" bzw. "Kola" Feminina sind, aber das kann ja wirklich am angesprochenen Fakt nichts ändern. Rülps!

Ein anderes Gebiet, auf dem uns die Deutschen überrollen: Die Bezeichnungen mancher öffentlichen Verkehrsmittel, in Wien zumindest. Bevor ich mit DER 49 fahre, gehe ich lieber vom Ring nach Hütteldorf. Und die S-Bahn hat auch die gute alte Schnöbahn verdrängt.
Weiters graust mir vor der Telefonnnummernbezeichnung mit "die", und belegte Durchwahlen sind mir auch ein Gräuel.
Dieser unglückselige österreichische Minderwertigkeitskomplex ... und der depperte ORF mit seinen guttural krakeelten Vokalen und dem gefauchten ...ich (statt österr. -ig) .. es ist zum Weinen.

Du sprichst mir aus der Seele!
12.06.2007 von JoDo

Bevor ich mit DER 49 fahre, gehe ich lieber vom Ring nach Hütteldorf. Und die S-Bahn hat auch die gute alte Schnöbahn verdrängt.Außerdem finde ich das Wort "Essbahn" ungenießbar.
Der Teil von Währing, in dem ich wohne, heißt Gersthof, einem ehemaligen Vorort Wiens (im Unterschied zu den Vorstädten innerhalb des Gürtels - Josefstadt), weshalb die Bahnlinie, die Hütteldorf mit Heiligenstadt verbindet auch V o rortelinie heißt.
Umso mehr bin ich darüber verärgert, dass im Gemeindeutschen der Begriff "vor o rt" anstatt "an Ort und Stelle" platzgreift. Sagt jemand: er befinde sich vorort, frage ich mich, in welchem?
Und dann nimmt man uns noch die gute alte "Schnöbahn"... (Bei der sich übrigens so mancher frägt, wie sie zu ihrem Namen gekommen sein mag).

Vor und Ort
12.06.2007 von Brezi

Also zuerst einmal: JoDo, du bist doch mein Jahrgang und solltest die Schnöbahn nicht ob ihres Tempos kritisieren. Ich weiß noch, wie es gewesen wäre, hätte ich mit Mutter selig per Bim von Favoriten in die Brigittenau gemusst. Wie wäre das überhaupt gegangen? Fur der O-Wagen damals überhaupt schon vom Südbahnhof ab? Da versteht man dann schon, warum die ÖBB ihre österreichweite Neuerung Schnellbahn nannten.

Vorort. Interessant dabei ist, dass alle Österreicher, wenn sie das (angeblich so deutsche) Adjektiv gebrauchen, es zusammen und klein schreiben. Laut BRD-Thesaurus schreibt man aber "vor Ort". Somit hätten wir aufgrund der differenten Schreibweise schon fast wieder einen Eintrag im Wörterverzeichnis fällig. at: vorort = de: vor Ort. Aber ich glaube da ziehe ich mir den Hass all derer zu, die mich bis jetzt liebten.

Klaser: Die von dir genannten Beispiele erhöhen (falls tatsächlich in Österreich angewandt) auch in mir die Magensaftproduktion bis über die Schmerzgrenze hinaus. Was ich sonst noch hier stehen hatte (Artikel beim schwedischen Wort für Bier, englische Rolltreppen), habe ich wieder wegzensuriert, weil es mit dem Thema absolut nichts zu tun hatte und ich meiner generellen Tendenz, zu viel zu schwafeln, wenigstens die ärgsten Exzesse amputieen will.

Erwischt!
12.06.2007 von JoDo

Weiß ich natürlich, wie man "vor Ort" schreibt!
Aber anders geschrieben, kommt der Witz ein bisserl besser!

Schnellbahn, die erste: An der Stelle der Stammstrecke, wo die Flughafenschnellbahn einbindet, ergaben sich (vor dem Umbau) immer wieder unplanmäßige Wartezeiten, was ein Mäderl zu der von mir zitierten Äußerung veranlasste: "Mama, warum heißt die Schnellbahn so?"

Schnellbahn, die zweite: An genau derselben Stelle, während einer dieser Wartezeiten, mitten im Sommer, begann ein ebenfalls kleines Kind ein Weihnachtslied zu singen, zum Missfallen seiner Mutter, mir jedoch hats sehr gefallen.

Schnellbahn, die dritte: An genau derselben Stelle kam ich in ein kleines Gespräch mit einem jungen Mann, der ein selbst kreiertes Leiberl trug mit der Aufschrift:
RETTET DEM DATIV! - dreizeilig, rot - weiß - rot
Damals war noch Alois Mock auf der politischen Bühne.

12.06.2007 von Brezi

Natürlich? Also ich "wusste es wirklich falsch" und habe es Ewigkeiten in einem geschrieben. Also schloss ich feitelstumpf, dass alle Österreicher es so schreiben und so richtig empfinden.

Deine zwei Zitate aus Kindermund sind natürlich ein alles vom Tisch "fegender" (Klaser, wo bist du???) Beleg. Herrlich. Du solltest ein Buch mit Zitaten dieser Art herausgeben. Ich mag deine Anekdoten, seit ich deine erste (Zitat aus einem Wirtshaus "Wiener (Schwein)" gelesen habe.

Zu der Episode mit dem Weihnachtslied fällt mir der (vermutlich bekannte) Witz ein, wo ein Greis dem Autobusfahrer einen Kinderfahrschein zum Zwicken hinhält: "So lang hab i auf den Bus woatn miassn, Se!"

Das gepfauchte -ich
16.06.2007 von Brezi

@klaser (zum gepfauchten -ich): Dass die Lottofee "einundzwanzich" sagt, liegt ausnahmsweise nicht an Teutonien, sondern viel mehr daran, dass die ORF-SprecherInnen offensichtlich auch von Burgschauspielern Sprechunterricht bekommen bzw. jemand das Burgtheaterdeutsch für den ORF (ebenso wie für die alten Telefon-Tonbanddienste der Post, jetzt PTT) zum verbindlichen Standard erklärt hat. Und da es am Burgtheater "Könich Ottokars Glück und Ende" heißt, heißt es eben in sehr offiziellen ORF-Sendungen auch "lustich, Essich, vierzich", weswegen ich am Ende jeder Ziehung über die Bemerkung "ohne Gew e hr" regelmäßig "traurich" bin, denn ich würde dann immer allzugerne schießen, ebenso, wie wenn auf Ö3 manche jungen Hupfer (und besonders -rinnen) das typisch österreichische [r] und [ei] dermaßen verunstalten, dass mein Körper Stresshormone ausschüttet. Offenbar haben diese Menschen vor ihrer Sprechausbildung das Wort 'drei" sehr kindergartenhaft ausgesprochen (etwa [drchäää]), und jetzt überkompensieren sie und sagen ungeniert: "Ö d-daiij". Das verursacht mir solche Magenschmerzen, dass es meine Nahrungsaufnahmefähigkeit paralysiert und ich jeweils erst nach 10 Stunden wieder vortemperierte, breiige Kost zu mir nehmen kann. Ich schalte dann regelmäßig auf irgendeinen ausländischen Sender um, wo ich zwar nicht so viel vom Text verstehe, aber dafür vor Sprecherinnen und Sprechern sicher bin, die einen logopädischen Langzeitkurs dringend nötig hätten.

Ein Beispiel für einen Deutschen, der -ig nicht wie -ich ausspricht, ist übrigens Günter Jauch. Er hat öffentlich bekannt: "Ich sage 'richtig' und nicht 'richtich". Bemerkenswert für den Bewohner eines Landes, in dem man, wenn man es mit der Bahn befährt, bereits kurz nach Regensburg "Bahnsteich" statt "Bahnsteig" hört, wass dann bis "Flensbuich" so bleibt. Im nachfolgenden Dänemark entfällt diese Problematik dann ganz, denn dort ist das g in "-ig"-Wörtern stumm (aldrig = [aldri] ).

23.06.2007 von bessawissa

Ich erlaube mir noch einmal kurz daran zu erinnern, daß "Könich" die korrekte Burgtheateraussprache für "König" ist.

Sag ich doch!
23.06.2007 von Brezi

Genau das habe ich doch nur einen Beitrag vor dir ohnedies "mehrzeilich" abgehandelt, in voller Übereinstimmung mit dem, woran du uns erinnerst. ???

LG -bs-

23.06.2007 von bessawissa

Abgesehen davon, daß ich langsam alt und blöd werde, habe ich zur Sicherheit ohnedies "noch einmal" dazugeschrieben.

Nun kann ich mich nicht einmal mehr hier wichtig machen *frust* *seufz*

24.06.2007 von Brezi

Was soll denn dein Anfall von Depression? Du könntest dich nicht einmal wichtig machen, denn du bist wichtig. Ich habe lediglich nicht verstanden, weshalb du diese eine Meldung unmittelbar nach meiner wiederholt hast. Aber bitte bleib uns hier auf Ostarrichi erhalten. Wir brauchen dich hier, trotz deines gelegentlichen Gegrantels, weil wir hier zwar erstaunlich viele gute Schreiberinnen und Schreiber haben, jedoch Menschen mit deinem sprachlichen Niveau und Wissen doch eher dünn gesät sind. Also bitte nix mit Schneckenhaus und Zurückziehen, ja?

Breznsoiza

03.11.2007 von wordoxxerin

hi ihrs,
ich bin neu hier, komm aus oberösterreich und hab eine freundin aus rumänien, die ziemlich mit unseren artikeln kämpft, vor allem auch, weil sie oft die deutsche variante lernt und dann bemerkt, dass wir einen anderen artikel verwenden *g
nun hat sie mich letztens gefragt, ob es auch wörter gibt, wo alle drei möglichen artikel verwendet werden können. nach langem nachdenken musste ich sagen, dass mir keine bekannt sind, aber das heisst ja nix.
und darum jetzt hier meine frage:
gibts welche???
also falls jemand welche weiss, wär ich euch sehr dankbar für eine kurze antwort!
inzwischen ein schönes wochenende (hier is es leider nebelig...)
lg von der
wordoxxerin

Frisch eingetroffen:
03.11.2007 von JoDo

Liebe Leserin, lieber Leser,

hat Ihnen heute Morgen der, die oder das Joghurt geschmeckt? Und schreibt man Joghurt oder Jogurt? Mehr zu diesen beliebten Streitfragen finden Sie in der ersten Rubrik.
...
Was Sie schon immer wissen wollten

Genus und Schreibung von Joghurt

Joghurtfans können nicht nur engagiert darüber diskutieren, ob purer Genuss den Fruchtvarianten vorzuziehen ist – auch das Genus des beliebten Milchprodukts steht im Mittelpunkt so mancher Erörterung. Standardsprachlich heißt es der oder das Joghurt, wobei das Neutrum vor allem in der Schweiz und in Österreich gebräuchlich ist. Besonders in Ostösterreich wird jedoch auch das Femininum die Joghurt verwendet.
Bei der Schreibung des Nahrungsmittels, das erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa bekannt ist, haben Sie zwei Möglichkeiten: Neben der von der Dudenredaktion empfohlenen Schreibung Joghurt ist auch die Variante Jogurt korrekt. Auch beim Plural haben Sie die Qual der Wahl. Ohne sprachliche Bedenken können Sie ruhig mehrere Joghurt/Jogurt oder auch Joghurts/Jogurts verzehren.

Duden Newsletter vom 2. November 2007
http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/ar...

03.11.2007 von wordoxxerin

super dankeeeeeee!!!

@azmodes
06.11.2007 von wuppl

abgesehen davon, dass es mir zunehmend schwerer fällt neben dem - obwohl ER ein neutrum ist - spongebob mich ernsthaft mit den themen zu befassen und sie nebenbei auch zu verstehen will mir zu ...

ZITAT: Kenne nur 2., "des Monat" trifft nur zu, wenn "des" ein Demonstrativpronomen ist, also "Des Monat howi an Haufn Göd vadient."

..einfallen, dass oft gehört der neutrale genitiv des monats umgangssprechlich in "den monat" umgemünzt wird.

ubeschadet dessen ist wohl auch DER monat zulässig, dann ist aber DIESES7DIESER monat (der laufende) gemeint.

greetz


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Der Scrum Master SEO Tipps Jerga Urbana