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zernegern : beschädigen; kaputt machen


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zernẹgern

beschädigen; kaputt machen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: klaser am Nov.2006

Region: Wien 12, Meidling (Wien)

Links: Österreichisches Wörterbuch : zernegern V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Änderungen (2)


Bewertungen (10)



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Verwendung
Das Werkzeug ist schon ganz zernegert
von klaser am Nov.2006

 
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andere Bedeutung
Für mich hat zernegern eine ganz andere Bedeutung.
"vor Lachen zernegern" "Do hob i mi zernegert" als Synonym würde ich in diesem Fall zerkugeln nehmen.

Das angesprochene fehlerhafte Werkzeug, würde ich als "ognudelt" - abgenudelt oder vernudelt bezeichnen, wie es oft bei Schraubenziehern passiert.
von System1 am Jan.2008

 
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Verwendung
Man kann auch zB einen Knödel am Teller zernegern iSv so "zerteilen", dass es mehr wie ein Gemetzel aussieht.
von SaiH am Dec.2008

 
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Klingt ein wenig rassistisch.
von Yuser2020yc am 18.Mar.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.