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zermatschgern : zerquetschen, zerstampfen


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zermatschgern

zerquetschen, zerstampfen


Erstellt von: pedrito am Jun.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : zermatschgern V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (5)



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Mich wundert,
nein, nicht, dass ich so fröhlich bin (Magister Martinus von Biberach, 15. Jh.), sondern dass ein Steirer das Wort mit -g- eingetragen hat:
"Bitte! Ihr sollt die junge Dame nicht zermatschkern!" (Phipp Harnoncourt)Das Mur-Mürztaler Jugendsinfonieorchester darf sich ungestört von Erwachsenen entwickeln
http://tinyurl.com/3uh5wym



Zermatschkern?
Ein aus der Landwirtschaft stammender, typisch österreichischer Begriff; in Bezug auf das Musikmachen bedeutet er „Übertönen, akustisch Erdrücken“.

http://www.brahmsmusicschool.at/Nikolaus-Harnoncourt.120.0.html

zermatschkern -zu breiiger Konsistenz zerdrücken Wienerisch-Wb auf http://www.thea.at/forum/archive/index.php/t-2360.html

von Koschutnig am Jun.2011

 
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Aussprache
hier jedenfalls [...mʌʧkan] mit hellem A; keine Spur von å oder ɔ wie beim Verb für "raunzen".
Wie ist sie sonstwo?
von Koschutnig am Jun.2011

 
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Sehr wahrscheinlich handelt es sich um einen Bohemismus. "rozmačkat" hat im Tschechischen genau die selbe Bedeutung: zerdrücken, zerquetschen. Im Wienerischen ist das Verb sehr verbreitet.
von Vuser9207vf am 18.Mar.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.