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Duttelfee, Duttlfee, Tuttelfee, ... : vollbusige Frau


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Dụttelfee, Duttlfee, Tụttelfee, Tuttlfee

die, -, -n
vollbusige Frau


Art des Wortes: Substantiv

Tags: wienerisch

Erstellt von: Koschutnig am 29.May.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Umgangssprache

Links: Österreichisches Wörterbuch : Duttelfee, Duttlfee,  Tuttelfee,  Tuttlfee V W

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Bekanntheit

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2 Vertreterinnen und 2 Vertreter der österr. Literatur mit 4 versch. Versionen des Eintrags:
* Tuttelfee:
Und du gehörst auch durchgepudert, Tuttelfee, bis du nimmer weißt, wie du heißt, sagte er zu Annalisa, ebenso lachend, die zurücklachte und sich bedankte.
Quelle: Gustav Ernst, Frühling in der Via Condotti (1987)
* Duttelfee:
Schorschi schluchzt: »Ich kapier's nicht, da schmusen s' mit irgend so einer Duttelfee im Kino herum und bleiben dann nicht nur allein, sondern mausetot zurück
Quelle: Edith Kneifl,Taxi für eine Leiche (2015)
* Tuttlfee:
Einmal, angetrunken, hatte der Alte ihr angeboten, ihr seinen »Seppl« zwischen die Brüste zu treiben, »stehst auf Tuttlfick, du feste Tuttlfee
Quelle: Christa Stippinger, Der Tschusch (1984)
* Duttlfee:
ein Großteil der ebenfalls nicht mehr ganz nüchternen Gäste singt G'stanzl'n mit zotigen Texten.Eine dralle Kellnerin, eine richtige Duttlfee, also äußerst vollbusig, muss sich einiges gefallen lassen.Anscheinend ist sie das gewöhnt
Quelle: Günther Zäuner, Halbseidenes kaiserliches Wien (2018)

von Koschutnig am 29.May.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.