1.3 stars - 4 reviews5

Ausgleichsverwalter : gerichtlich bestellter...


-2

A͟usgleichsverwạlter

der, -s, -
gerichtlich bestellter Vermögensverwalter


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: veraltend historisch

Erstellt von: Koschutnig am 11.Jan.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Ausgleichsverwalter V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Änderungen (3)


Bewertungen (4)



0
Im Mai 1926 musste die Wiener Werkstätte GmbH den Ausgleich beantragen; zum Ausgleichsverwalter wurde Hermann Trenkwald, Direktor des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, bestellt
Quelle: Wikipedia
In der Berichterstattung der Medien wird häufig noch von Ausgleich gesprochen, wenn ein Unternehmen vor der zwangsweisen Auflösung (Konkurs) bewahrt werden soll. [...]
Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung
Dieses Verfahren entspricht im Wesentlichen dem bisherigen Ausgleichsverfahren. Es wird durch den Unternehmer selbst unter Aufsicht eines Sanierungsverwalters (bisher Ausgleichverwalters) durchgeführt bei einer Quote von mindestens 30 %.
Quelle: Hölzel-Journal

von Koschutnig am 11.Jan.

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | CryptoCoinWormAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.