Lagerlogistiker /in : Fachkraft für Lagerlogistik;...


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Lagerlogistiker /in

Fachkraft für Lagerlogistik; Logistiker/in (EFZ)


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: veraltet umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 06.Jul.

Links: Österreichisches Wörterbuch : Lagerlogistiker /in

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Bekanntheit

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In Deutschland ist praktisch bei diesem Beruf nur noch von „Fachkräften für Lagerlogistik“ die Rede (Ausnahmen bestätigen die Regel), doch wie’s eben so ist: Der Österreicher löst sich nicht so schnell von Vertrautem, also ist auch die nicht mehr „gültige“ österr. Berufsbezeichnung des „Lagerlogistikers“ noch durchaus lebendig:
Was macht ein Lagerlogistiker? [...]Folgende Unternehmen suchen derzeit einen Lagerlogistiker [...]
Anforderungen aus aktuellen Lagerlogistiker Jobs
Quelle: Karriere.at
Unsere Lagerlogistiker/innen sind meist der letzte Kontakt zu unserem Unternehmen und vermitteln so den letzten Eindruck des Kauferlebnisses. Dazu brauchen wir genaue und freundliche Mitarbeiter/innen
Quelle: Möbelix
Wunderhübsch ist die “Berufskunde“-Seite, wo man Berufsbilder durch Berührung der Landesflaggen unterschiedlich bezeichnet findet:
D: „Fachkraft für Lagerlogistik“,
deutsche Schweiz: „Logistiker/in EFZ“,
Österreich (allerdings nicht auf dem neuesten Stand): „Lagerlogistiker/in“.
/Die Unterschiede setzen sich dann in der Berufsbeschreibung fort/:[quote:Berufskunde:http://tinyurl.com/y7bplemr]D: Die Fachkraft für Lagerlogistik kontrolliert und steuert alle Prozesse, die sich in einem Warenlager abspielen. [...]
CH: Der Beruf des Logistikers oder der Logistikerin ist ideal für Menschen, die gerne anpacken. [...] Logistiker und Logistikerinnen Fachrichtung «Lager» bewirtschaften Lagerräume.
A: Lagerlogistiker und Lagerlogistikerin sind in Warenlagern von Industrie- und Handelsbetrieben sowie Transport- und Speditionsunternehmen tätig.
Quelle: Berufskunde

Jedoch selbst auf deutschen Seiten sucht man tatsächlich noch „
Lagerlogistiker (m.w.)
Quelle: Dynacast.de

Allerdings wendet sich diese .de-Werbung offenbar an Österreicher:
„Anforderungen:
• Abgeschlossene Berufsausbildung im Logistikwesen oder kaufmännische Ausbildung (HTL, HAK oder HAS) [...]
und wenn Sie sich angesprochen fühlen, schicken Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an
Kontakt:
Dynacast Österreich GmbH
zH Gertraud Dachler
Technologiestrasse 10
A-2722 Weikersdorf“
Quelle: Dynacast.de

von Koschutnig am 06.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.