Osterschierl, Osterschill : österliches Festtagsgebäck


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Osterschierl, Osterschill

das
österliches Festtagsgebäck


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Oberösterreich

Erstellt von: Koschutnig am 19.Jun.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Osterschierl,  Osterschill

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Bekanntheit

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Unterschied zu:

Osterschiedel
das, -s, -
österliches Festtagsgebäck ?
von A-1989+D am 20.Jun.

 
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s.a. Schiedel
Osterschiedl, - schierl, -schill: Bez. Grieskirchen, südl. Bez. Schärding, Bez. Eferding, nördl. Bez. Gmunden. Einzelbelege Bez. Vöcklabruck, Wels
Quelle: Ernst Burgstaller, Brauchtumsgebäcke und Weihnachtsspeisen (1957)
Die Bezeichnungen des Osterfleckes sind, zumindest in dem Bereich von Oberösterreich, ebenso vielfältig wie die für den Reindling in Kärnten, z. B.: Oster-, Eierflor; Osterschiedel, -schierl, -schill; Weih-, Osterzelten; Osterflöte, Eierflöte; Osterfloss; Osterplatte; Weihlaib, Osterbrot, Osterstriezel. Mehrere dieser Namen lassen darauf schliessen, dass der Osterfleck ältere Gebäcke abgelöst hat, wie z.B. das Osterschiedel oder das Osterfloss. Das letztere ist heute noch im Bereich der Bezirke Eferding und Linz vereinzelt üblich
Quelle: Ernst Burgstaller, Ostergebäcke in Österreich, Schweizerisches Archiv für Volkskunde 53 (1957)

von Koschutnig am 20.Jun.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.