transleithanisch : auf den ungarischen Teil der...


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transleithanisch

auf den ungarischen Teil der Donaumonarchie bezogen


Art des Wortes: Adjektiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Tags: historisch

Erstellt von: Koschutnig am 08.Mar.

Links: Österreichisches Wörterbuch : transleithanisch V W

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Bekanntheit

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= "jenseits der Leitha", des alten Grenzflusses zwischen Österreich und Ungarn, ehe im 1921 ein Teil von Westungarn, das spätere "Burgenland", zu Österreich kam.[quote;Klaus Hermsdorf, Regionalität und Zentrenbildung
(1999):http://tinyurl.com/jmd3qsx] In Österreich-Ungarn wurde die Sprachenfrage zur Fage nach dem Bestand der Donaumonarchie. [...] Die Bürger deutscher Sprache waren eine Minderheit. Sie machten in der cisleithanisch-österreichischen Hälfte des Reichs 35,6 %, in der transleithanisch-ungarischen 9,85 % und zusammen nicht viel mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. [/quote]
An der Spitze der Commission steht Carl Than (Than Károly auf Transleithanisch), Dr. chem., o. ö. Professor an der Universität Pesth und ordentliches Mitglied des Ungarischen Sanitätscollegiums, als Secretär fungirte Ludwig Gross (Gróss Lujos auf Transleithanisch)
Quelle: Göttingische gelehrte Anzeigen
Bd. 135 (1873)
Die üppige Vegetation (sogar eine Früchte verheißende Dattelpalme unweit des Domes) ergötzte auch die Nichtbotaniker; weniger das in verschiedenen Hotels gereichte Mittagmahl, das weder cis- noch transleithanisch schmeckte.
Quelle: Urania, Band 5 (1912)

von Koschutnig am 08.Mar.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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