2.5 stars - 2 reviews5

Pracker : Wanderverkäufer


0

Pracker

der
Wanderverkäufer


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: Wien historisch

Erstellt von: Koschutnig am 27.Feb.

Ähnlich klingend:  
Pracker  
+7
   
Pracker  
+21
   
Pracker  
+1
                   
Pracker  
+2
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Pracker

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (2)



+1
In einem Kommentar zu pracken hat berberitze unter Bezug auf Czeikes „Historisches Lexikon Wien“ diese Pracker - Wiener Wanderverkäufer - erwähnt. Meine Anregung zu einem Eintrag blieb leider erfolglos.
Pracker: Bezeichnung für einen in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in größerer Zahl auftretenden Wanderverkäufer, der mit einem handgezogenen Pritschenwagen durch die Straßen zog und einheimisches frisches Obst und Gemüse anbot und mittels eines typischen Kaufrufs die Kunden anlockte; er durfte an einem Standort nur so lange verweilen, als er tatsächlich Ware verkaufte. [...] Einige wenige Pracker üben (beispielsweise in Heiligenstadt) noch bis in die Gegenwart ihren Beruf aus (beispielsweise Verkauf frischer Gärtnererdbeeren).
Quelle: Wien Geschichte Wiki
Quelle: Christa Chorherr, 12.8.2016, Wordpress

von Koschutnig am 27.Feb.

 
0
@ Compy: Du fragst - nicht sichtbar für nicht angemeldete User - nach dem "Möbelpracker", den du im STANDARD v. 25.10.2016 gefunden hast. Dieser „Pracker", im Burgtheater bezieht sich wohl auf Gewicht und Größe des Möbelstücks –
„Vier ausgewachsene Kerle benötigt es, den Tisch zu transportieren", erzählt die Gestalterin,
Quelle: Der STANDARD
- und wenn dem so ist, dann fällt dieser Pracker als Beispiel unter den Eintrag Pracker von 'anachoret' im Feb. 2010. Möglicherweise reimt der Autor auch assoziativ oder scherzhaft mit einem der Möbelpacker. Es findet sich allerdings auch noch eine andere Art von "Möbelpracker", siehe dort!
von Koschutnig am 03.Mar.

 


  Anmelden zum Kommentieren






Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Jerga Urbana | NLP | Sprachen Lernen | Master | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.