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Zwicklbier : naturtrübes Bier


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Zwicklbier

das
naturtrübes Bier


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: Gonzales am Oct.2009

Links: Österreichisches Wörterbuch : Zwicklbier V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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Der "Zwickel", ein keilförmiger Holzzapfen, den man früher in das Spundloch eines Lagerfasses schlug, hat diesem Bier seinen Namen gegeben. In der Oberpfalz nennen sie's "Zoigl", bei den Sumérern war's ein "Kasch".
6000 Jahre Zwicklbier:
Auf sumérischen Tontafeln in Mesopotamien hat man ein Bierrezept gefunden, das dem fürs Zwicklbrauen verblüffend ähnlich ist!
Quelle: Bier-Lexikon.de

Laut Bier-Lexikon im Kirchenweb.at.
Zwickl: mind. 11° Stammwürze; nicht gefiltertes, vollmundiges Vollbier, durch die Zwettler Privatbrauerei wieder belebt. Leicht trüb aufgrund enthaltener Hefe- und Eiweißstoffe.
Quelle: Bier-Lexikon Kirchenweb.at
Verflixt und zugenäht! Kann mir jemand erklären, wieso beim Bier kaum wer noch von Germ spricht?

Jedoch im "Kochbuch, worin die Kunst enthüllet wird, die seltensten und niedlichsten Speisen und Gebächte nach ihrer verschiedenen Art gut und geschmackvoll zu bereiten. Zum Gebrauche aller Kochlustigen. Anno 1818 - da, ja, da heißt´s noch in Rezept 23, "Germ Wandl von Kreps Butter":
Nehme 1/4 lb. Krebsbutter, Treibe ihn in eine Schiesel schön flamig ab, schlag 3 ganze Ey und 3 dotter hinein, rühre es eine halbe Stund, und nehme bey 1 lb. Mundmehl darein, wie auch 1/1ß2 seitl labelte Milch, 3 Löfl Biergerm, und kleingeschnittene Krepsschwiefeln, zuckere es nach Belieben...
Quelle: Uni GRaz.at
Mmm, soo viel besser mit Biergerm, nicht?!
Dies und viel mehr auf PDF der Univ. Graz. Dazu ein praktisches Rezeptregister (wo man aber glaubt, `Germteig´ und `Biergerm´ in Klammer "übersetzen" zu müssen)
von Koschutnig am Jul.2010

 
+1
Zwickelbier
heißt auch in D so, wird mancherorts auch Kellerbier genannt. Ist nichts anderes als ungefiltertes Bier.
von Compy am Jun.2013

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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