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Fotzenhobel : Mundharmonika


+23


  

Fotzenhobel

der, -s
Mundharmonika


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System32 am Jun.2005

Gebrauch:

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fotzenhobel V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (59)



+4
jop, nur "Fotzhobe"

von System1 am Feb.2007

 
+2
FotzENhobel?
Darunter stelle ich mir eher ein Glättungsgerät für weibliche primäre Sexualorgane vor, die Mundharmonika ist mir nur als "FOTZHOBEL" bekannt!
Allerdings dürfte auch Fotzenhobel verbreitet sein, gibt es doch den gleichen Eintrag zwiefach!
von albertusmagnus am Jun.2011

 
+2
Kenn auch ich nur als Fotzhobel = Mundharmonika; mit -en nie gehört. Eher niederösterreichisch (mit den üblichen "Vokalverbiegungen" - [o mit nachgleitendem u], also Fouzhowe.
von Sigurd am May.2015

 
+1
Ist gut, dass dieses Wort derzeit "verbannt" ist. Von mundartlich Fotze (der Fotz) gebidet, die im Bairisch-Österreichischen meist "Mund", auch pejorativ "Schnauze", "Klappe" bedeutet (und nur selten "vulva"). Die Fotze ist eine "Ohrfeige". Das Wort Fotzhobel ist also von "der Fotz" gebildet"
von heinzpohl am May.2015

 
0
@heinzpohl: Sehr richtig! Mehr kann man dazu nicht sagen!
Und: "Die Fotze" als weibliches Geschlechtsorgan ist , glaube ich , sehr "deutsch".
von gruberin am May.2015

 
0
Ob nun eine Mundharmonika wie zumeist oder eine Maultrommel wie in Tirol - es kann im Österreichischen doch nur ein Fotzhobel sein, denn mit dem hiesigen Lieblingswort für Ohrfeigen möcht man doch weder das eine noch das andere in Verbindung bringen - und was Fotzen sonst noch sind, das weiß der Land(s)mann ohnehin kaum.
In der Tåschn für die Goschn
gibt's aber schon 4 x ånderes:

3 Mundharmonikas:
Fotzhobel (Wort 950, Juni 2005 +35)
Fotzhobel (Wort 22203, Feber 2015)
Fozhobel (Wort 19688, Mai 2013)

und 1 Maultrommel
Fotzenhobel (Wort 2220, Nov. 2005)

und wenigstens 2 davon sind sogar "korrekt" eingetragen.
von Koschutnig am May.2015

 
0
Kenne ich als FAZIRUMPL, Fotznhobel noch nie gehört.
von karlitos am May.2015

 
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Wenn ich als Kind trotzig war, habe ich die Lippen vorgeschoben, und dann hieß es öfter: Mach net so an Fotz! Infolgedessen "Fotzhobel": Man fährt auf den vorgewölbten Lippen wie mit einem Hobel hin und her. Klaro!
von ant18ikes am May.2015

 
0
„da Fotz“ („der Fotz“) für Maul/Schnauze bzw. abwertend für Mund hab ich noch nie gehört. Bei uns (in der Nähe von Linz) heißt es „d'Fotzn“ („die Fotze“), wie zum Beispiel in „Hoit dei Fotzn!“ (nicht „Hoit dein Fotz!“) oder in „d'Fotzn vun da Kua“.
von gickalruafa am 17.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.