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Schöpfer : (Schöpf)Kelle


+71


  

Schöpfer

der, -s, -
(Schöpf)Kelle


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: pedrito am May.2007

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Schöpfer V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (74)



0
wobei...
...der Schöpfer nicht nur das Küchengerät an sich meint, sondern durchaus auch als Maßeinheit verwendet wird:
"Gib ma no an Schepfa Suppn!" - einen Schöpfer voll Suppe meinend.
von biba am Sep.2012

 
0
Trivia:
In der Städtischen Wiener Wohnhausanlage "Am Schöpfwerk" In Altmannsdorf, Wien 12. Bez. hat sich ein Tauschsystem auf Basis von "Talenten" entwickelt, dessen Zahlungseinheit Ein Schöpfer war.
“Eine Stunde macht 100 Schöpfer”, Eine Untersuchung zum Talentetauschsystem am Schöpfwerk (Wien/Österreich). Irene Berlach-Pobitzer, Diplomarbeit 1998, Grund- und Intergrativwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien.
von JoDo am Sep.2012

 
-1
Mißverständnisse bez. Schöpfer (Himmels und der Erden) in einem populären Glaubenssystem sind möglich und werden in Witzen auch benutzt.
von Astra am Jun.2016

 
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Nicht typisch österreichisch. In Deutschland ist's genauso verständlich, was ein "Schöpfer Suppe" ist.

Schon als Kind kannte ich (in Deutschland aufgewachsen) den Witz

- "Wir haben im Religionsunterricht gelernt, daß der liebe Gott ist ein Quirl ist"
- "Das hast du sicher falsch verstanden, frag' morgen nochmal nach"
- "Hab' nachgefragt, der liebe Gott ist kein Quirl, sondern ein Schöpfer - aber ich wußte, daß es irgendein ein Küchengerät ist"
von Firmian am Jun.2016

 
+1
Nach dem Variantenwörterbuch ist das Nomen "Schöpfer" (m) für gmd. "Schöpflöffel" (m) österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Kelle
Standard in ch: die Suppenkelle

An Herrn Firmian: Wenn ein Wörterbuch einen Begriff als österreichisches Standarddeutsch definiert, schliesst das nicht aus, dass der Ausdruck allenfalls in ch und/oder de regional auch vorkommen kann; der regionale Begriff wird dann dort aber linguistisch nicht als Standarddeutsch definiert, weil er nicht im ganzen Land angewandt wird.
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.